Neue Ausstellung:

"So weit das Auge reicht", heißt es so schön. Aber
wie weit reicht das Auge denn eigentlich?
Etwa bis zum Horizont?
Nun, rein wissenschaftlich gesehen kommen wir dabei auf lediglich
etwa 5 Kilometer.
"Eigentlich ein überschaubarer Bereich", sollten wir denken – aber
unter uns:
Wer schaut denn wirklich genau hin?
Wenn wir dann aber am Wochenende mit dem Fahrrad über die Felder
fahren oder besser
noch an das Meer, dann bekommen wir die Gelegenheit ihn zu sehen –
den Horizont.
Satte 5 Kilometer schönste Landschaft breiten sich - je nach
Jahreszeit - in den
unterschiedlichsten Farben vor uns aus.
Damit sind wir auch schon bei dem, was eigentlich so entscheidend
ist: Die Farben.
Nehmen wir uns doch einmal Zeit für diesen Horizont.
Zugegeben, es sollten schon ein paar Stündchen sein. Wenn wir uns
diese Zeit jedoch
ganz bewusst nehmen, dann werden wir dafür auch fürstlich belohnt.
Gerade in unseren
Breitengraden tut sich so einiges und das nicht nur zur Morgen- und
Abenddämmerung.
Wolken ziehen, Farben fließen, Licht und Schatten verändern sich
nahezu minütlich und
zaubern dem Betrachter immer neue, fesselnde Bilder. Zeit und Raum
scheinen zu
verschwimmen und verweigern sich irgendwann jedem uns bekanntem
Maßstab.
Genau an dieser Stelle möchte die Ausstellung "Horizontgeschehen"
ansetzen.
Acryl- und Aquarellbilder, die den Betrachter herausfordern von
seiner eigene Fantasie und
Vorstellungskraft Gebrauch zu machen. Auf vielfältigste Weise wird
der Horizont zum
Geschehen, wird das Geschehen zum Horizont, wie in einem
Zeitraffer zu einem
Augenblick gebannt.
Der Betrachter findet sich in einem Sog aus Weite und Bewegung
wieder, ständig damit
beschäftigt seine eigene Vorstellung des Ganzen auszuloten.
Realistisch anmutende
Elemente finden dabei ihren Platz in abstrakten Formen und
Farben und lassen dem
Betrachter viel Raum zur Vollendung des Werkes, bis zum
Horizont...
Informationen zum Veranstaltungsort und -Zeitraum finden Sie in
Kürze unter Termine.
